Beim Hydroforming wird ein Rohr in eine geschlossene Form gelegt und von innen mit Wasserdruck aufgeweitet, bis es die Form vollständig ausfüllt. So entstehen komplexe Geometrien in einem einzigen Arbeitsschritt, die sonst aus mehreren Teilen gefügt werden müssten.
Statt ein Bauteil aus mehreren Einzelteilen zusammenzufügen, formen wir komplexe Rohrgeometrien direkt mit Wasserdruck – weniger Schweißnähte, weniger Schwachstellen.
Hydroforming statt mehrteiliger Konstruktion
Ein hydrogeformtes Bauteil hat keine Fügestellen an den Punkten, an denen eine zusammengesetzte Konstruktion sie hätte. Jede Naht, die entfällt, ist eine potenzielle Undichtigkeit weniger, ein Montageschritt weniger und meist auch etwas Gewicht weniger.
Für die Konstruktion heißt das: Geometrien, die als geschweißte Baugruppe aufwendig wären, lassen sich unter Umständen als ein Teil darstellen. Ob das für Ihr Bauteil gilt, sagt Ihnen ein Blick auf die Zeichnung.
Hydroforming lohnt sich vor allem dort, wo ein Rohr auf seiner Länge unterschiedliche Querschnitte oder Ausformungen braucht:
Rohre mit Querschnittsänderungen über die Länge
Bauteile mit Ausformungen, die sonst angeschweißt werden müssten
Geometrien, bei denen Dichtheit über die gesamte Länge gefordert ist
Anwendungen, bei denen Gewicht eine Rolle spielt
Grenzen gibt es auch: Sehr kleine Stückzahlen tragen den Werkzeugaufwand nicht, und nicht jede Geometrie lässt sich mit Innendruck darstellen. Was in Ihrem Fall geht, klären wir an der Zeichnung.
Zeigen Sie uns Ihre Aufgabenstellung –
wir zeigen Ihnen, wie wir sie lösen.