Die Wahl zwischen Flamm- und Induktivlöten treffen wir nach Bauteilgeometrie und Stückzahl – nicht nach dem, was gerade in der Werkstatt frei ist.
Flammlöten
Beim Flammlöten wird die Verbindungsstelle mit einem Brenner erwärmt, bis das Lot fließt. Das Verfahren ist flexibel: Es eignet sich für kleinere Losgrößen und für Geometrien, die von Teil zu Teil variieren, weil keine bauteilspezifische Vorrichtung nötig ist.
Induktivlöten
Beim Induktivlöten erwärmt ein Magnetfeld das Bauteil gezielt an der Fügestelle. Weil die Wärmeführung an eine feste Vorrichtung gebunden ist, fallen die Ergebnisse in der Serie sehr gleichmäßig aus. Der Aufwand für die Vorrichtung lohnt sich ab einer gewissen Stückzahl.
Flammlöten ist flexibel und braucht keine bauteilspezifische Vorrichtung – deshalb die richtige Wahl bei kleineren Serien und wechselnden Geometrien. Induktivlöten liefert in der Serie sehr gleichmäßige Ergebnisse, weil die Wärmeführung reproduzierbar ist, lohnt sich aber erst ab einer gewissen Stückzahl.
Wenn Sie Lötverbindungen bisher im eigenen Haus fertigen, lohnt der Blick nach außen meist in zwei Fällen: wenn die Stückzahlen stark schwanken und eigene Kapazität deshalb entweder fehlt oder brachliegt – oder wenn eine Dichtheitsprüfung gefordert ist, für die keine eigene Anlage vorhanden ist.
Für eine belastbare Einschätzung brauchen wir drei Angaben: Zeichnung, Werkstoff und Jahresstückzahl. Der Ablauf danach: Machbarkeit prüfen, Muster fertigen, Serie anlaufen lassen.
Zeigen Sie uns Ihre Aufgabenstellung –
wir zeigen Ihnen, wie wir sie lösen.